
Das große Ganze: warum Klimakrise, soziale Ungleichheit und Kapitalismus nicht getrennt voneinander zu verstehen sind
- Sonja Meyer-Voss
- 6. Aug. 2025
- 9 Min. Lesezeit
Vielleicht geht es dir ja auch so wie mir: Du stehst morgens unter der Dusche und denkst darüber nach, ob die zwei Minuten länger duschen jetzt wirklich das Klima kaputt machen, während du weißt, dass zur gleichen Zeit irgendwo ein Privatjet abhebt und in einer halben Stunde mehr CO₂ verbraucht als du im ganzen Jahr – und du fragst dich, warum eigentlich immer du es bist, die sich schlecht fühlen soll. Oder du scrollst durch Instagram und siehst diese ganzen perfekten Leben mit den nachhaltigen Smoothie-Bowls, den Wochenend-Trips ins schöne Wetter und den Yoga-Retreats auf Bali (die natürlich klimaneutral sind, versteht sich), und irgendwie passt das alles nicht zusammen in deinem Kopf.
Das liegt daran, dass wir die ganze Zeit versuchen, einzelne Probleme zu lösen – das Klima hier, die Ungleichheit da, den persönlichen Stress dort –, aber eigentlich sind das alles nur verschiedene Symptome desselben Systems. Und solange wir das nicht verstehen, werden wir uns weiterhin in Widersprüchen verlieren, uns individuell die Schuld geben und uns wundern, warum sich trotz aller Bemühungen nichts wirklich ändert.
Ich möchte heute mal versuchen, diese Zusammenhänge zu entwirren – nicht um dir noch mehr schlechtes Gewissen zu machen (davon haben wir wirklich alle schon genug), sondern um zu verstehen, warum das System so ist, wie es ist, und was das für uns bedeutet, die wir mittendrin leben und gleichzeitig ein gutes Leben führen wollen, ohne dabei die Welt kaputt zu machen.
Die ökologische Ebene: Wenn die Natur zur Ressource wird
Fangen wir mal bei der Klimakrise an, weil die ja gerade in aller Munde ist – aber nicht so, wie sie meistens diskutiert wird, nämlich als Umweltproblem, das man mit ein paar technischen Lösungen und mehr Recycling schon hinbekommt. Sondern als das, was sie wirklich ist: der Ausdruck eines Systems, das seit 250 Jahren auf fossilem Wachstum basiert und dabei die Natur systematisch zu einer Ressource degradiert hat.
Denk mal darüber nach: Wälder, Wasser, Boden, Luft – alles das, was eigentlich die Grundlage unseres Lebens ist, wurde in der kapitalistischen Logik zu etwas gemacht, was man nutzen, ausbeuten, verbrauchen kann. Nichts bleibt unangetastet, alles muss verwertbar sein. Der Wald ist nicht mehr ein komplexes Ökosystem, das CO₂ bindet und Sauerstoff produziert, sondern Holz, das man verkaufen kann. Das Wasser ist nicht mehr ein Kreislauf, der alles Leben ermöglicht, sondern eine Ressource, die man abfüllen und vermarkten kann.
Dieses extraktive Modell (und ich benutze das Wort bewusst, weil es so schön zeigt, worum es geht: extrahere, herausziehen, herausholen, ohne Rücksicht auf das, was zurückbleibt) hat nicht nur die enormen Emissionen verursacht, die jetzt das Klima kippen lassen, sondern auch die Biodiversitätsverluste, die Bodenzerstörung, die Verschmutzung der Meere – eigentlich alles das, was uns gerade um die Ohren fliegt.
Johan Rockström und sein Team haben das mit den „Planetary Boundaries” (den planetaren Belastungsgrenzen) sehr anschaulich gemacht: Es gibt gewissermaßen einen sicheren Handlungsraum für die Menschheit, und wir haben bereits mehrere dieser Grenzen überschritten – beim Klimawandel, beim Artensterben, bei den Stickstoffkreisläufen, beim Süßwasserverbrauch. Das ist, als würde man in einem Auto fahren, bei dem mehrere rote Warnlämpchen leuchten, und trotzdem weiter Gas geben, weil man hofft, dass schon nichts passieren wird. Brandenburgischer Wassermangel ist für die meisten weit weg. Die Berliner Kanalisation, die dem Starkregen nicht mehr gewachsen ist, auch.
Aber hier wird es interessant: Diese ökologischen Grenzen sind nicht einfach nur Naturgesetze, die wir dummerweise übersehen haben. Sie sind das direkte Ergebnis einer Wirtschaftsweise, die auf unendlichem Wachstum in einer endlichen Welt basiert – und das bringt uns zur ökonomischen Ebene.
Die ökonomische Ebene: Warum das System gar nicht anders kann
Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist, und das muss man erstmal verstehen, um die ganzen Widersprüche zu begreifen, in denen wir täglich leben, auf ständiges Wachstum angewiesen. Nicht weil das besonders erstrebenswert wäre oder weil es uns glücklicher machen würde, sondern weil es strukturell nicht anders funktioniert: mehr Produktion, mehr Konsum, mehr Energieverbrauch, mehr von allem – sonst bricht das System zusammen.
Und wie messen wir, ob es uns gut geht? Am Bruttoinlandsprodukt, diesem völlig irren Indikator, der nicht zwischen Wohlstand und Zerstörung unterscheidet. Das BIP steigt auch durch Kriege (weil Waffen produziert werden müssen), durch Katastrophen (weil danach viel wiederaufgebaut wird), durch Burnout (weil dann die Therapie- und Pharmaindustrie boomt) oder durch Autounfälle (weil Krankenhäuser, Anwälte und Werkstätten daran verdienen). Ist das nicht völlig verrückt? Wir messen unseren Erfolg an etwas, das auch dann steigt, wenn wir uns und unsere Welt kaputt machen.
Gleichzeitig – und das ist kein Zufall, sondern systemimmanent – steigt die globale Ungleichheit immer weiter. Während Konzerne Rekordgewinne machen (und ich meine wirklich Rekordgewinne, die Zahlen sind teilweise so abstrus, dass man sie kaum glauben kann), leben Millionen von Menschen in Armut, und die Reichen verursachen pro Kopf ein Vielfaches der CO₂-Emissionen der Armen.
Das ist nicht nur ungerecht, das ist auch völlig ineffizient: Die, die am wenigsten zu den Problemen beitragen, leiden am meisten darunter, und die, die am meisten zu den Problemen beitragen, haben die Mittel, sich davor zu schützen. Der globale Süden trägt die ökologischen und sozialen Kosten des Wohlstands im Norden – das nennt man „imperiale Lebensweise” (ein Begriff von Ulrich Brand und Markus Wissen), und es bedeutet nichts anderes, als dass unser Wohlstand hier auf der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen anderswo basiert.
Wenn wir uns also schlecht fühlen, weil wir zu viel konsumieren, aber gleichzeitig nicht darauf verzichten können oder wollen, dann liegt das nicht daran, dass wir schlechte Menschen sind, sondern daran, dass wir in einem System leben, das strukturell darauf ausgelegt ist, dass wir konsumieren müssen, damit es funktioniert. Außerdem gibt das natürlich die schöneren Insta-Bilder.
Die soziale Ebene: Wenn das System die Menschen krank macht
Und das bringt uns zu der Frage, was dieses System eigentlich mit uns Menschen macht – nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und psychisch. Denn die Lebensbedingungen vieler Menschen sind durch das System selbst prekär geworden, und zwar auf allen Ebenen.
Ökonomisch haben wir die Working Poor, Menschen, die arbeiten und trotzdem nicht genug zum Leben haben, weil die Löhne nicht mit den Lebenshaltungskosten mithalten, während gleichzeitig die Gewinne der Unternehmen explodieren. Psychisch haben wir eine Epidemie von Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen, die nicht einfach nur individuelles Pech sind, sondern das direkte Ergebnis einer Gesellschaft, die Menschen systematisch überfordert und gleichzeitig vereinzelt.
Der neoliberale Kapitalismus fördert nämlich nicht Kooperation, sondern Konkurrenz. Nicht Gemeinschaft, sondern Selbstoptimierung. Nicht Verbindung, sondern Performance. Und das führt zu dem, was die Soziologen „Entwurzelung” nennen – Menschen verlieren den Bezug zu sich selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich wichtig ist im Leben.
Gleichzeitig – und das ist besonders perfide – wird die Verantwortung für all diese strukturellen Probleme individualisiert. Du bist schuld an deinem CO₂-Fußabdruck (nicht die Konzerne, die 70% der globalen Emissionen verursachen). Du bist schuld, wenn du nicht glücklich bist (nicht das System, das dich systematisch unter Druck setzt). Du musst dich besser ernähren, mehr Sport machen, achtsamer sein, dankbarer werden – während die politischen und wirtschaftlichen Strukturen, die diese Probleme erst schaffen, völlig unberührt bleiben.
Das erzeugt eine kognitive Dissonanz, die wirklich schwer auszuhalten ist: Wir wissen um die Krisen, wir spüren sie täglich am eigenen Leib, aber fühlen uns gleichzeitig völlig ohnmächtig, etwas daran zu ändern. Und dann sind Hedonismus, Konsum und Eskapismus eben bewusste oder unbewusste Bewältigungsstrategien. Wir shoppen uns glücklich, fliegen nach Bali oder Thailand um „zu uns zu finden”, kaufen das nächste Selbsthilfebuch, das uns verspricht, dass alles besser wird, wenn wir nur richtig wollen.
Die kulturell-psychologische Ebene: Wenn der Kapitalismus Gefühle verkauft
Und damit sind wir bei dem Punkt angekommen, der mich am meisten fasziniert und gleichzeitig erschreckt: Der Kapitalismus verkauft nämlich längst nicht mehr nur Produkte, sondern auch Lebensgefühle. Freiheit, Selbstverwirklichung, Glück, Abenteuer, Authentizität – all das wird über Konsum und Erlebnisse vermarktet.
Das ist so genial wie perfide: Statt dass wir diese Dinge in uns selbst oder in echten Beziehungen suchen, kaufen wir sie. Die Freiheit gibt’s im Mietwagen für das Wochenende. Die Selbstverwirklichung im Yoga-Retreat. Das Glück in der neuen Handtasche. Das Abenteuer in der Fernreise. Die Authentizität im handgemachten Produkt vom Markt.
Gleichzeitig erleben viele Menschen eine tiefe Sinnkrise: Die Arbeit fühlt sich entkoppelt an von dem, was wirklich wichtig wäre. Beziehungen sind brüchig geworden, weil alle permanent gestresst und überlastet sind. Der Selbstwert ist gekoppelt an Leistung, an das, was man vorweisen kann, nicht an das, was man ist.
Und als wäre das nicht schon genug, kommen jetzt noch die Klimakrise, die Kriege, die KI-Zukunftsangst dazu und verschärfen das Gefühl, völlig die Kontrolle zu verlieren – während die Werbebotschaften weiter fröhlich versprechen: „Bali heilt dich. Onlinekurse machen dich frei. Wellness bringt dich zurück zu dir.” Meist nicht im Einklang mit der Natur.
Die Folge ist ein permanenter innerer Widerspruch, der viele von uns täglich begleitet: Wir konsumieren gegen die Krise – und spüren gleichzeitig, dass genau das die Krise nährt. Wir suchen Sinn und Verbindung in einer Welt, die auf Profit und Konkurrenz aufgebaut ist. Wir wollen authentisch sein in einem System, das uns permanent dazu auffordert, eine Performance abzuliefern.
Die Klimakrise als Spiegel unserer Beziehung zur Welt
Wenn man das alles zusammennimmt, dann wird klar, dass die Klimakrise nicht nur ein technisches Problem ist, das wir mit mehr Windrädern und Elektroautos lösen können (obwohl das natürlich auch wichtig ist), sondern dass sie uns etwas Fundamentales über unser Verhältnis zur Welt spiegelt.
Sie zeigt uns, dass wir die Natur, andere Menschen und letztendlich auch uns selbst wie Ressourcen behandeln, die man ausbeuten kann. Sie zeigt uns, dass unser Wirtschaftssystem auf der Illusion basiert, dass man in einer endlichen Welt unendlich wachsen kann. Sie zeigt uns, dass wir in einem System leben, das systematisch krank macht – ökologisch, sozial und psychisch.
Aber sie zeigt uns auch – und das ist vielleicht das Hoffnungsvolle daran –, dass all diese Krisen miteinander verbunden sind. Das bedeutet nämlich auch, dass Lösungen, die wirklich greifen, nicht nur einzelne Probleme angehen können, sondern systemisch denken müssen.
Was bedeutet das für uns? Oder: Wie leben wir mit diesen Widersprüchen?
So, und jetzt kommt natürlich die große Frage: Was machen wir mit all dem Wissen? Wie leben wir, wenn wir verstanden haben, dass wir Teil eines Systems sind, das strukturell problematisch ist, das wir aber nicht einfach verlassen können?
Erstens: Wir können aufhören, uns individuell die Schuld zu geben. Es ist nicht deine Schuld, dass du in einem System lebst, das auf Konsum angewiesen ist. Es ist nicht deine Schuld, dass du Widersprüche in dir trägst. Es ist nicht deine Schuld, dass du müde und gestresst bist in einer Welt, die Menschen systematisch überfordert.
Zweitens: Wir können anfangen, systemisch zu denken, statt nur symptomatisch zu handeln. Natürlich ist es gut, weniger zu fliegen, regional zu kaufen, weniger Fleisch zu essen – aber wir können gleichzeitig verstehen, dass das nicht reicht, solange die Strukturen dieselben bleiben.
Drittens: Wir können anfangen, echte Alternativen zu entwickeln – in unserem eigenen Leben, in unseren Beziehungen, in unseren Gemeinschaften. Das können Tauschringe sein, Gemeinschaftsgärten, andere Formen des Wirtschaftens, andere Formen des Zusammenlebens.
Und viertens: Wir können politisch werden. Nicht im Sinne von Parteipolitik (obwohl das auch okay ist), sondern im Sinne von: Wir können verstehen, dass diese Probleme nicht individuell lösbar sind, sondern kollektiver Veränderung bedürfen. Auch wenn Klima Themen leider unsexy sind.
Die Hoffnung liegt im Verstehen der Zusammenhänge
Was mir Hoffnung macht, ist, dass immer mehr Menschen diese Zusammenhänge zu verstehen beginnen. Dass immer mehr Menschen merken, dass ihr persönliches Unwohlsein, ihre Erschöpfung, ihre Zukunftsängste nicht nur individuelle Probleme sind, sondern Ausdruck struktureller Widersprüche.
Das bedeutet nicht, dass die Lösungen einfach wären. Es bedeutet aber, dass wir aufhören können, uns selbst fertig zu machen, und anfangen können, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie wir anders leben können.
Es bedeutet auch, dass wir die Klimakrise nicht als isoliertes Umweltproblem behandeln müssen, sondern als das, was sie ist: ein Symptom einer Lebensweise, die Menschen und Natur systematisch ausbeutet. Und damit als Chance, nicht nur das Klima zu retten, sondern eine Gesellschaft zu entwickeln, die für alle Menschen ein gutes Leben ermöglicht – ohne dabei die Lebensgrundlagen zu zerstören.
Vom Wissen zum Handeln – aber wie?
Die große Frage bleibt natürlich: Wie kommen wir vom Verstehen zum Handeln? Wie schaffen wir es, nicht in Resignation oder Zynismus zu verfallen, sondern konstruktiv zu bleiben, auch wenn die Probleme so groß und komplex erscheinen?
Ich glaube, der Schlüssel liegt darin, dass wir beide Ebenen gleichzeitig im Blick behalten: die persönliche und die politische. Auf der persönlichen Ebene können wir anfangen, bewusster zu leben, nicht aus schlechtem Gewissen heraus, sondern aus der Erkenntnis heraus, dass ein anderes Leben möglich und oft auch erfüllender ist. Weniger Konsum kann mehr Zeit für die Dinge bedeuten, die wirklich wichtig sind. Regionalere Ernährung kann mehr Verbindung zur Natur und zu den Menschen bedeuten, die unser Essen produzieren. Langsameres Reisen kann intensivere Erfahrungen bedeuten.
Auf der politischen Ebene können wir verstehen, dass wir Teil einer größeren Bewegung sind, die gerade entsteht – Menschen, die nach anderen Formen des Wirtschaftens suchen, nach anderen Formen des Zusammenlebens, nach anderen Definitionen von Wohlstand und Erfolg.
Das ist nicht utopisch oder naiv, das passiert bereits, überall auf der Welt: von der Gemeinwohl-Ökonomie über Transition Towns bis hin zu neuen Formen des solidarischen Wirtschaftens. Es sind noch Nischen, aber Nischen, die wachsen und die zeigen, dass Alternativen möglich sind.
Ein anderes Leben ist möglich
Am Ende dieses langen Gedankens möchte ich dir sagen: Ja, das System ist kompliziert und widersprüchlich. Ja, die Probleme sind groß und oft überwältigend. Aber das bedeutet nicht, dass wir ohnmächtig sind.
Es bedeutet, dass wir verstehen können, warum wir uns oft so zerrissen fühlen zwischen dem, was wir für richtig halten, und dem, was wir tatsächlich tun. Es bedeutet, dass wir aufhören können, uns selbst die Schuld zu geben für strukturelle Probleme. Und es bedeutet, dass wir anfangen können, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die nicht nur die Symptome behandeln, sondern an die Wurzeln gehen.
Ein anderes Leben ist möglich – nicht perfekt, nicht ohne Widersprüche, aber bewusster, verbundener, nachhaltiger. Sowohl für uns persönlich als auch für die Gesellschaft als Ganzes. Und je mehr Menschen das verstehen und danach zu leben beginnen, desto mehr verändert sich das System von innen heraus.
Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Wir müssen nicht warten, bis sich das System von außen ändert. Wir können anfangen, es von innen heraus zu transformieren – durch die Art, wie wir leben, arbeiten, konsumieren, lieben und miteinander umgehen.
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**PS:** Falls du dich jetzt überwältigt fühlst von all den Informationen und Zusammenhängen – das ist völlig normal und verständlich. Fang klein an, da wo du bist, mit dem was möglich ist. Jeder Schritt in Richtung eines bewussteren Lebens ist wertvoll, auch wenn er das große System nicht sofort verändert. Und vor allem: Du bist nicht allein mit diesen Gedanken und Gefühlen. Wir sind viele, und wir werden mehr 😊





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